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MEINE AGB
Allgemeine Geschäftsbedingungen 

1. Geltungsbereich

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1.1 Die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für sämtliche Verträge zwischen dem Kunden und dem Anbieter (Christian Decker, Friedlgasse 40, 1190 Wien) in der jeweils zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses gültigen Fassung.

 

1.2 AGB und Einkaufsbedingungen des Kunden gelten nicht, es sei denn, der Anbieter hätte ihrer Geltung ausdrücklich und schriftlich zugestimmt.

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2. Angebote und Vertragsabschluss
 

2.1 Alle Angebote des Anbieters auf der Website, auf Social-Media-Kanälen oder in sonstigen allgemeinen Informationen sind unverbindlich.

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2.2 Der Anbieter erstellt auf Anfrage und nach dem Briefing des Kunden ein individuelles Angebot über seine Leistungen und die Entgelte. Angebote des Anbieters sind 21 Tage lang gültig, sofern keine anderen Fristen schriftlich vereinbart wurden.

 

2.3 Der Vertrag zwischen dem Kunden und dem Anbieter kann auf folgende Weise zustande kommen:

a) Vertragsabschluss auf Basis eines individuellen Angebots: 

 

Der Vertrag kommt durch die Retournierung des vom Kunden unterfertigten Angebots zustande. Die Übermittlung per E-Mail ist ausreichend. 

 

b) Vertragsabschluss nach vorherigem Briefing, insbesondere bei Einzelcoachings: 

 

Soweit kein gesondertes schriftliches Angebot erstellt wird, erhält der Kunde nach dem Briefing ein Online-Formular zur Erfassung der erforderlichen Kunden- und Rechnungsdaten. Voraussetzung für eine verbindliche Terminvereinbarung ist die vollständige Übermittlung dieses Formulars sowie die ausdrückliche Zustimmung zu den jeweils gültigen Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

 

Die Übermittlung des Online-Formulars allein begründet noch keinen Vertrag. Der Vertrag kommt mit der anschließenden Bestätigung des vereinbarten Termins durch den Anbieter, insbesondere per E-Mail oder vergleichbarer elektronischer Nachricht, zustande. 

 

2.4 Änderungen oder Ergänzungen des Kunden zu einem vom Anbieter übermittelten Angebot werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn sie vom Anbieter ausdrücklich bestätigt werden. 

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3. Entgelte, Auslagen und Zahlungsbedingungen
 

3.1 Entgelte, Auslagenersatz und Zahlungsbedingungen ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot. Ist der Kunde Verbraucher im Sinn des KSchG, beinhalten die Entgelte die USt, andernfalls sind die Entgelte ohne USt angeführt.

 

Falls im Angebot keine abweichenden Bedingungen angeführt sind, gelten die Regelungen dieses Punktes 3.

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3.2 Der Anbieter behält sich vor, seine Preise für künftig abzuschließende Verträge, Folgebuchungen und zusätzliche Leistungen regelmäßig, insbesondere zu Beginn eines neuen Kalenderjahres, anzupassen. Maßgeblich ist jeweils das bei Abschluss des betreffenden Vertrags beziehungsweise bei der verbindlichen Buchung vereinbarte Entgelt. Preisänderungen haben keine Auswirkungen auf bereits abgeschlossene Verträge oder bereits verbindlich gebuchte Leistungen, sofern mit dem Kunden nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.

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3.3 Sofern nicht anders schriftlich vereinbart, werden das Entgelt und allfällige Auslagen nach der Leistungserbringung verrechnet.

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3.4 Der Kunde ist mit dem Erhalt von Rechnungen im PDF-Format per E-Mail einverstanden. Rechnungen sind binnen 14 Tagen ohne Abzüge zur Zahlung fällig

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3.5 Sofern nicht anders schriftlich vereinbart, trägt der Kunde bei einem Leistungsort außerhalb Wiens die Kosten der Hin- und Rückfahrt von und nach Wien (amtliches km-Geld). Liegt der Leistungsort mehr als 100 km außerhalb Wiens, trägt der Kunde zusätzlich die Kosten einer angemessenen Übernachtung inkl. Frühstück. Diese Kosten werden im Vorhinein mit dem Kunden abgestimmt.

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3.6 Im Fall eines Zahlungsverzugs stehen dem Anbieter Zinsen nach § 456 UGB zu. Weiters hat der Kunde sämtliche zur zweckentsprechenden Rechtsverfolgung notwendigen Mahn-, Inkasso- und Anwaltskosten zu ersetzen. Unternehmerkunden haben pauschale Mahnspesen von EUR 40,00 für eine berechtigte Mahnung zu bezahlen. Die Geltendmachung eines höheren Schadens bleibt davon unberührt.

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3.7 Im Fall eines Zahlungsverzugs ist der Anbieter berechtigt, die Erbringung seiner Leistungen vorläufig einzustellen und von der Begleichung des offenen Betrags und/oder einer Akontozahlung abhängig zu machen.

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4. Stornobedingungen
 

4.1 Der Kunde ist berechtigt, einen mit dem Anbieter geschlossenen Vertrag gegen die Bezahlung einer Gebühr zu stornieren. Die Stornogebühr beträgt bei einer Stornierung

 

  • bis 28 Tage vor Leistungsbeginn: kostenfrei

  • 27 bis 14 Tage vor Leistungsbeginn: 50% des Gesamtentgelts

  • 13 bis 7 Tage vor Leistungsbeginn: 75% des Gesamtentgelts

  • 6 Tage oder weniger vor Leistungsbeginn: 100% des Gesamtentgelts

 

Für Einzelcoachings gilt davon abweichend:

 

  • bis 48 Stunden vor Termin: kostenlose Stornierung möglich

  • danach: 100% des Gesamtentgelts

 

Der Kunde hat dem Anbieter im Fall einer Stornierung die Kosten für bereits gebuchte Transportmittel zu ersetzen.

 

4.2 Unter „Leistungsbeginn“ ist der jeweils vereinbarte Starttermin zu verstehen. Das „Gesamtentgelt“ umfasst das Entgelt für alle vertragsgegenständlichen Leistungen und alle Teilnehmer:innen für die vereinbarte Vertragsdauer.

 

5. Mitwirkung des Kunden

5.1 Der Kunde hat dem Anbieter alle für die Erbringung der vereinbarten Leistungen erforderlichen Informationen und Materialien, insbesondere Teilnehmerlisten, Zeitpläne, Informationen über technisches Equipment vor Ort, gewünschte Inhalte und Unterlagen, Briefing für Moderationen und Workshops, etc., angemessene Zeit im Voraus zur Verfügung zu stellen. 

 

6. Unterlagen und Online-Trainingsinhalte

6.1 Alle von dem Anbieter übergebenen Trainingsmaterialien (z.B. Handouts, Präsentationen, Videos) dürfen vom Kunden nur für dessen eigenen (privaten oder unternehmensinternen) Gebrauch verwendet werden. Jede darüber hinausgehende Verwertung und Weitergabe an Dritte ist ausschließlich mit der schriftlichen Einwilligung des Anbieter gestattet. Der Kunde darf Copyright-Hinweise, die der Anbieter angebracht hat, nicht ohne Zustimmung entfernen. 

 

7. Gewährleistung und Schadenersatz

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7.1 Die Gewährleistung richtet sich nach den gesetzlichen Regeln.

 

7.2 Die Haftung des Anbieters ist auf Schäden begrenzt, die er oder seine Erfüllungsgehilfen dem Kunden vorsätzlich oder grob fahrlässig zugefügt haben. Dies gilt nicht für die Haftung von Schäden an der Person.

 

8. Aufrechnung von Ansprüchen

8.1 Gegen Forderungen des Anbieters kann der Kunde nur mit eigenen Forderungen aufrechnen, die im rechtlichen Zusammenhang mit seiner Verbindlichkeit stehen, die gerichtlich festgestellt oder von dem Anbieter anerkannt worden sind, oder im Fall von dessen Zahlungsunfähigkeit. Ist der Kunde Unternehmer im Sinn des KSchG, gilt abweichend davon: Die Aufrechnung mit eigenen Forderungen ist ausgeschlossen.

 

9. Rücktritts-/Widerrufsrecht für Verbraucher:innen bei Vertragsabschluss über den Webshop

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9.1 Ist der Kunde Verbraucher im Sinne des KSchG und wird der Vertrag als Fernabsatzvertrag oder außerhalb der Geschäftsräume des Anbieters im Sinne des FAGG geschlossen, ist der Kunde berechtigt, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen vom Vertrag zurückzutreten.

 

Bei Verträgen über Dienstleistungen beginnt die Rücktrittsfrist mit dem Tag des Vertragsabschlusses.

 

Zur Ausübung des Rücktrittsrechts muss der Kunde den Anbieter

 

Christian Decker

Friedlgasse 40/7

1190 Wien

E-Mail: info@christian-decker.at

 

mittels einer eindeutigen Erklärung über seinen Entschluss informieren, vom Vertrag zurückzutreten. 

 

Zur Wahrung der Rücktrittsfrist genügt es, wenn die Erklärung über die Ausübung des Rücktrittsrechts vor Ablauf der Rücktrittsfrist abgesendet wird.

 

9.2 Beginn der Leistungserbringung vor Ablauf der Rücktrittsfrist

 

Wünscht der Kunde, dass der Anbieter bereits vor Ablauf der vierzehntägigen Rücktrittsfrist mit der Erbringung der vereinbarten Dienstleistungen beginnt, hat der Kunde ausdrücklich zu verlangen, dass mit der Vertragserfüllung vor Ablauf der Rücktrittsfrist begonnen wird.

 

Der Kunde hat zugleich zu bestätigen, dass er zur Kenntnis genommen hat, dass sein Rücktrittsrecht bei vollständiger Erbringung der vereinbarten Dienstleistung erlischt, sofern die gesetzlichen Voraussetzungen dafür vorliegen.

 

Ein Leistungsbeginn vor Ablauf der Rücktrittsfrist erfolgt daher bei Verbraucher nur, wenn die hierfür erforderlichen Erklärungen des Kunden vorliegen.

 

9.3 Rücktritt nach Beginn der Leistungserbringung

 

Tritt der Kunde vom Vertrag zurück, nachdem er gemäß Punkt 9.2 ausdrücklich verlangt hat, dass mit der Leistungserbringung bereits während der Rücktrittsfrist begonnen wird, hat er dem Anbieter einen Betrag zu bezahlen, der den bis zum Zeitpunkt des Rücktritts bereits erbrachten Leistungen im Verhältnis zum vertraglich vereinbarten Gesamtentgelt entspricht.

 

9.4 Erlöschen des Rücktrittsrechts bei vollständiger Leistungserbringung

 

Das Rücktrittsrecht des Kunden erlischt bei einem Vertrag über Dienstleistungen, wenn der Anbieter die vereinbarte Dienstleistung vollständig erbracht hat, sofern der Kunde zuvor ausdrücklich dem Beginn der Leistungserbringung vor Ablauf der Rücktrittsfrist zugestimmt beziehungsweise diesen verlangt und bestätigt hat, zur Kenntnis genommen zu haben, dass er sein Rücktrittsrecht mit vollständiger Vertragserfüllung verliert.

 

9.5 Folgen des Rücktritts

 

Tritt der Kunde wirksam vom Vertrag zurück, hat der Anbieter alle vom Kunden bereits geleisteten Zahlungen, soweit diesen keine gemäß Punkt 9.3 zu vergütenden Leistungen gegenüberstehen, unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Rücktrittserklärung beim Anbieter eingegangen ist.

 

Für die Rückzahlung wird dasselbe Zahlungsmittel verwendet, das der Kunde für die ursprüngliche Zahlung eingesetzt hat, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde. Dem Kunden entstehen dadurch keine zusätzlichen Kosten.

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10. Änderung der AGB

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10.1 Der Anbieter ist berechtigt, diese AGB mit Wirkung für zukünftige Vertragsabschlüsse zu ändern. Für bereits abgeschlossene Verträge gilt grundsätzlich jene Fassung der AGB, die zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses wirksam vereinbart wurde. 

 

11. Schlussbestimmungen
 

11.1 Erfüllungsort ist der Unternehmenssitz des Anbieters.

 

11.2 Alle mit dem Kunden geschlossenen Verträge unterliegen ausschließlich österreichischem Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts und der Verweisungsnormen des internationalen Privatrechts.

 

11.3 Die Vertragssprache ist Deutsch. Versionen dieser Bedingungen in anderen Sprachen dienen lediglich der Orientierung. Maßgeblich ist ausschließlich die deutsche Fassung.

 

11.4 Die für Verträge mit Verbraucher:innen zuständigen Schlichtungsstellen sind:

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Internetombudsstelle

c/o Österreichisches Institut für angewandte Telekommunikation (ÖIAT)

Ungargasse 64-66/3/404

1030 Wien

Telefon: +43 1 595 211 275

Fax: +43 1 595 21 12 99

E-Mail: kontakt@internetombusstelle.at

 

Verein „Schlichtung für Verbrauchergeschäfte“

Mariahilfer Straße 103/1/18, 1060 Wien

Tel.: +43 (0)1 890 63 11

Fax: +43 (0)1 890 63 11 99

office@verbraucherschlichtung.at

 

Der Anbieter entscheidet im Einzelfall, ob er sich an einem Streitschlichtungsverfahren beteiligt.

 

11.5 Die Europäische Kommission hat eine Plattform für die Online-Streitbeilegung für Verbraucher eingerichtet, die unter der Adresse https://ec.europa.eu/odr zu finden ist.

 

11.6 Für alle Streitigkeiten aus dieser Vereinbarung, einschließlich der Frage ihres wirksamen Zustandekommens und ihrer Beendigung, ist ausschließlich das jeweils sachlich zuständige Gericht am Unternehmenssitz des Anbieters zuständig. Wenn der Kunde Verbraucher:in im Sinne des KSchG sind und den Wohnsitz oder den gewöhnlichen Aufenthalt im Inland hat oder im Inland beschäftigt ist, so kann der Kunde davon abweichend nur vor jenen Gerichten geklagt werden, in deren Sprengel der Wohnsitz, der gewöhnlicher Aufenthalt oder der Ort der Beschäftigung des Kunden liegt.

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